Sport treiben Gesund bleiben

Der sprichwörtliche sportliche Ehrgeiz darf manchmal durchaus wörtlich genommen werden. Ob in Freizeitligen, im Fitness-Studio oder ganz alleine im Stadtpark, sind die Möglichkeiten zur körperlichen Ertüchtigung so zahlreich wie die Motive, die dahinterstehen. Eine der beliebtesten Zielsetzungen ist dabei sicherlich der Wunsch, abzunehmen und darüber hinaus auch Muskelmasse aufzubauen, mit anderen Worten also: ein besseres Aussehen.

Die Effekte von regelmäßigem Sport greifen jedoch deutlich weiter und betreffen neben der Figur auch den mentalen Bereich und vieles, was damit zusammenhängt.

Die Aspekte des Sports

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Körper und Seele in vielen Belangen enger miteinander verknüpft sind, als es zunächst den Anschein hat. Das auffälligste Merkmal ist dabei die allgemeine Leistungsfähigkeit, die durch regelmäßigen Sport deutlich gesteigert werden kann. Ein trainierter Körper benötigt weniger Schlaf und ist dank dem Kreislauf schneller Einsatzbereit; zudem erhöht sich die geistige Belastungsfähigkeit. Spätestens an diesem Punkt zeigen sich folglich auch die Konsequenzen des Sports auf vermeintlich völlig unsportliche Bereiche. Ob in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit, wirkt sich der Sport auf die gesamte Lebensqualität aus.

Die andere Seite der Medaille ist natürlich der körperliche Faktor. Hierbei darf Sport nicht nur als Momentaufnahme, sondern auch als Vorsorge verstanden werden, denn wer während der aktiven Jahre ein starkes Fundament schafft, wird auch im Alter mit deutlich weniger Beschwerden zu kämpfen haben. So entlastet eine trainierte Muskulatur die Gelenke und stärkt die Knochen, während ein gesunder Stoffwechsel allzu schnellen Gewichtszunahmen effektiv vorbeugt. Sportler weisen im Durchschnitt eine deutlich höhere Abwehrkraft gegenüber Krankheiten aller Art auf, auch die Lebenserwartung liegt über der von Nicht-Sportlern.

Es ist also schwer, dem Sport an sich etwas Schlechtes abzugewinnen, vor allem, wenn noch bedacht wird, dass Sport in den meisten Fällen auch noch Spaß macht und deswegen als beliebte Freizeitbeschäftigung zählt.

Sportarten und ihre Eigenheiten

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Sportart ist zunächst der Spaß an der Sache, da nur dieser dafür sorgt, dass die Sportart auch konstant praktiziert wird.

Abgesehen davon können die Sportarten nach verschiedenen Kriterien unterteilt werden. Ballspiele wie Fußball oder Basketball schulen die Schnellkraft und die Ausdauer, während etwa beim Schwimmen die Muskulatur des Oberkörpers enorm gefordert wird. Rückschlagspiele wie Tennis und Tischtennis fördern die Reaktionszeit und setzen auf saubere Bewegungsabläufe, während das klassische Joggen je nach Ausführung der Ausdauer und dem Herz-Kreislauf-System zugute kommt.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen, zeigt aber schon hier, dass Sport eine Frage des eigenen Geschmacks und Anspruchs ist; eine Tatsache, an der auch die etwaigen Risiken nichts ändern.

Die Risiken

Auf der einen Seite ist Sport eine langfristige Anlage in die körperliche Fitness, die Vitalität und die Lebenserwartung. Dennoch steht außer Frage, dass es beim Sport zu Verletzungen verschiedenster Natur kommen kann. In diesem Zusammenhang macht ein Blick in die Statistik Sinn, wo Fußball vor Handball und Volleyball die Liste der risikoreichen Sportarten anführt. Die meisten Statistiken dieser Natur erfassen jedoch nur die absolute Zahl der Verletzungen, ohne Relation zur Anzahl der Sportler.

Und überhaupt: Bei aller Freude an der Mathematik gilt auch hier, dass Statistiken ohnehin für den einzelnen nur begrenzt aussagekräftig sein können, da die Verletzungsgefahr von Mensch zu Mensch stark unterschiedlich sein kann, abhängig vom individuellen Zustand, der Vorbereitung und der Intensität. Mit anderen Worten: jede Sportart ist es wert, ausgeübt zu werden, so lange der Mensch Freude daran empfindet. Immerhin: Bei einem großen Teil aller erfassten Verletzungen handelt es sich um eher kleine Blessuren, für die kaum mehr als ein wenig Voltaren Schmerzgel benötigt wird, sodass der Körper schon bald wieder voll einsatzbereit ist.

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